Meine Arbeitsweise

„Wenn Worte fehlen, braucht es jemanden, der sie für Sie findet.“

Trauerredner Markus Saxert aus dem Bergischen Land

Augen auf bei der Kleiderwahl

Gelegentlich werde ich zu diesem Vorstellungsvideo hier gefragt, warum ich ein rotes Hemd mit einem weißen T-Shirt trage und ob ich immer so bei Trauerfeiern aussehe.
Damals, beim Dreh, habe ich der Kleiderwahl leider keine große Aufmerksamkeit geschenkt. Selbstverständlich trage ich bei den Reden immer einen dunklen Anzug mit weißem oder schwarzem Hemd und schwarzer Krawatte.

Häufig gestellte Fragen

Wie ich arbeite – Schritt für Schritt erklärt

Häufig entsteht der erste Kontakt über das Bestattungsunternehmen. Es fragt bei mir an, ob ich am vorgesehenen Termin die Trauerfeier begleiten kann, und übermittelt mir anschließend Ihre Kontaktdaten sowie erste Informationen.

Danach melde ich mich zeitnah bei Ihnen. Gemeinsam vereinbaren wir einen Termin für ein persönliches Gespräch – gerne bei Ihnen zu Hause oder an einem anderen Ort Ihrer Wahl. Wenn Sie es wünschen, kann unser Gespräch selbstverständlich auch telefonisch stattfinden.

In einem persönlichen Vorgespräch, das üblicherweise in Ihrer vertrauten Umgebung stattfindet, nehme ich mir ausreichend Zeit für Ihre Erinnerungen, Wünsche und all die Dinge, die Ihnen für die Trauerrede wichtig sind.

Dabei höre ich Ihnen aufmerksam zu und gebe Ihnen den Raum, den Sie in diesem Moment benötigen. Solche Gespräche können sehr emotional sein. Es darf erzählt und erinnert, aber auch gelacht oder geweint werden. Ebenso darf es Momente geben, in denen einfach einmal nichts gesagt werden muss.

Es gibt kein 2. Mal für ein letztes Mal

Selbstverständlich können Sie mich auch direkt kontaktieren und ich werde dann den Kontakt mit Ihrem Bestatter aufnehmen.

Gemeinsam stimmen wir den genauen Ablauf der Trauerfeier, die musikalische Gestaltung und die inhaltlichen Schwerpunkte ab. Dabei soll die Feier vor allem zu dem Menschen passen, von dem Sie Abschied nehmen – zu seinem Leben, seiner Persönlichkeit und zu Ihren Erinnerungen an ihn.

Darf man bei einer Trauerfeier eigentlich auch einmal lächeln oder sogar lachen? Ich sage: Ja, bitte – wenn es aus dem Herzen kommt.

Ja! Bei einer Trauerfeier darf auch mal gelacht werden.

So entsteht eine persönliche Trauerrede

In unseren Gesprächen kommen häufig auch kleine, liebevolle Anekdoten zur Sprache – Erinnerungen, die trotz aller Trauer ein Schmunzeln hervorrufen können. Wenn ich solche Momente in die Rede einfließen lassen darf, erlebe ich bei der Trauerfeier immer wieder etwas Besonderes: Manchmal genügt ein bestimmtes Stichwort und die Angehörigen wissen sofort, was gemeint ist. Für einen kurzen Moment entsteht ein Lächeln.

Dabei geht es nie um Unterhaltung oder darum, Witze zu erzählen. Es sind die echten Erinnerungen und manchmal gerade die kleinen Eigenheiten, die einen Menschen unverwechselbar gemacht haben. Genauso passend kann eine stille und ernste Trauerfeier sein. Beides ist richtig, wenn es zu dem Menschen und seinem Leben passt.

Am Ende unseres Gesprächs erlebe ich immer wieder, dass Angehörige sagen: „Jetzt geht es mir besser.“ Viele Gedanken, Erinnerungen und Fragen, die vorher noch ungeordnet im Kopf waren, haben einen Platz gefunden. Der Ablauf der Trauerfeier ist besprochen und manches fühlt sich dadurch ein wenig leichter an. Genau das ist mir bei unserem Gespräch ebenfalls wichtig.

Nach unserem Gespräch beginne ich mit der Ausarbeitung Ihrer persönlichen Trauerrede. Dabei stehen das Leben des verstorbenen Menschen, seine Persönlichkeit und die gemeinsamen Erinnerungen im Mittelpunkt. Auch Gäste, die vielleicht nicht alle Stationen seines Lebens kannten, sollen erfahren, wer dieser Mensch war, was ihn ausgemacht hat und was von ihm in Erinnerung bleibt.

Meine Worte kommen von Herzen. Mir ist wichtig, nicht einfach nur eine Rede zu schreiben und vorzutragen, sondern den Menschen, von dem Sie Abschied nehmen, mit seinen persönlichen Geschichten, Eigenheiten und Erinnerungen noch einmal in den Mittelpunkt zu stellen. Meine Worte dürfen berühren, ein Lächeln hervorrufen und vielleicht auch ein wenig Trost schenken. Gemeinsam laden wir ein, ein letztes Mal in die Welt Ihres Verstorbenen einzutauchen – in eine Welt voller gelebter Erinnerungen und tiefer Verbundenheit.

Ihre Wünsche und Ideen sind dabei ausdrücklich willkommen. Wenn Ihnen nach unserem Gespräch noch etwas einfällt, das unbedingt in der Rede vorkommen sollte, können Sie sich jederzeit bei mir melden.
Ein Mensch geht. Die Liebe bleibt.

Hinter jedem Menschen stehen Geschichten, Beziehungen und Gefühle. Mit seinem Tod verschwinden sie nicht. Sie leben in Erinnerungen, in gemeinsamen Erlebnissen und in den Menschen weiter, die ihm verbunden waren. Den Schmerz über einen Verlust können wir niemandem abnehmen. Aber wir können füreinander da sein und dazu beitragen, dass niemand diesen Schmerz allein tragen muss.

Nach oben scrollen